Lafontaine denkt laut nach

Gedankenspiele über Fusion von SPD und Linkspartei

Oskar Lafontaine war SPD-Chef und später Mitbegründer und Parteivorsitzender der Linken. Foto: Rolf Vennenbernd FOTO: Rolf Vennenbernd

Berlin. Der ehemalige SPD-Chef und spätere Parteivorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, soll sich für ein Zusammengehen von SPD und Linker ausgesprochen haben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Lafontaines Umfeld.

Auf Nachfrage teilte Lafontaine am Mittwoch mit, ihm gehe es nicht um eine „vordergründige Fusionsdebatte“, sondern „um eine politische Mehrheit im Bundestag“.

Führende Linke-Politiker können sich eine Fusion im Moment auch überhaupt nicht vorstellen, die SPD winkt ab und spricht sogar von einem „schlechten Aprilscherz“.

Unter Berufung auf einen langjährigen Lafontaine-Vertrauten hatte das RND berichtet, der heutige Linksfraktionschef im saarländischen Landtag halte eine Fusion von SPD und Linker für notwendig und vertrete diese Position in internen Gesprächen schon seit längerem. Lafontaine bedauere als früherer SPD-Chef, in welchem Zustand die Partei sei. Deshalb lägen solche Überlegungen bei ihm sehr nahe.

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