Umweltaktivisten

Für die Umwelt: Extinction Rebellion setzt Proteste fort

Aktivisten der Bewegung „Extinction Rebellion“ blockieren den Mühlendamm im Zentrum von Berlin. Foto: Christoph Soeder/dpa FOTO: Christoph Soeder

Berlin. Auch am dritten Tag ihrer Protestwoche haben die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion die Demonstrationen an mehreren Orten in der Hauptstadt fortgesetzt.

Bis zum Mittwochabend besetzten jeweils Hunderte Anhänger der Bewegung die Jannowitz- und die Marschallbrücke, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Brücken waren für den Verkehr demnach voll gesperrt. Auch zu einer angemeldeten Veranstaltung am Kurfürstendamm Ecke Jochachimsthaler Straße, die bis zum späten Abend dauern sollte, seien mehrere Hundert Menschen gekommen. Der gesamte Kreuzungsbereich war gesperrt.

Auch zur Oberbaumbrücke waren den Angaben zufolge am Mittwoch mehrere Hundert Demonstranten gekommen. Nach Gesprächen hätten sich die Aktivisten aber teilweise zurückgezogen, twitterte die Polizei. Nach Angaben einer dpa-Reporterin war die Brücke in Richtung Friedrichshain am Abend zwischenzeitlich aber wieder befahrbar. Umweltverbände wie der BUND oder Greenpeace begrüßten die Proteste.

An allen Orten sei der Protest friedlich, sagte die Polizeisprecherin. Räumungen seien zunächst nicht geplant, man müsse sehen, wie sich die Proteste entwickelten. Bei den seit Montag stattfinden Aktionen hatte die Polizei bereits den Potsdamer Platz, den Großen Stern und am Mittwoch zuletzt die Mühlendammbrücke geräumt.

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