Kommissarische SPD-Chefin

Brustkrebs: Manuela Schwesig gibt SPD-Vorsitz auf

Manuela Schwesig Ministerpräsidentin legt wegen Krankheit ihr Amt als kommissarische SPD-Chefin nieder. Foto: Wolfgang Kumm FOTO: Wolfgang Kumm

Schwerin/Mainz. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zieht sich wegen einer Brustkrebs-Erkrankung aus der SPD-Spitze zurück. Wie die 45-Jährige in Schwerin mitteilte, will sie Regierungschefin und SPD-Landesvorsitzende bleiben.

Ihre Ämter als kommissarische und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende legt sie aber nieder.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird die SPD damit von Oktober an für einige Wochen als alleinige kommissarische Vorsitzende führen. Der dritte Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel will wie geplant zum 1. Oktober seinen Posten als Arbeitsdirektor bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit antreten, wie er in Mainz sagte.

Viele an Brustkrebs erkrankte Frauen in Deutschland zeigten, dass ein couragierter Umgang mit der Krankheit, Therapie und Berufstätigkeit vereinbar seien, sagte Schwesig in Schwerin. „Allerdings ist auch klar, dass ich in den kommenden Monaten meine Kräfte auf Mecklenburg-Vorpommern, meine Gesundheit und meine Familie konzentrieren muss.“

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