Mitspieler im Koalitionspoker

73 Stimmen mehr als nötig: FDP sicher im Thüringer Landtag

Endlich geschafft Thüringens FDP-Chef Thomas L. Kemmerich und Generalsekretär Robert Martin Montag strahlen nach der Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses der Landtagswahl. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa FOTO: Bodo Schackow

Erfurt. Für die FDP ist die Zitterpartie vorbei - sie hat es denkbar knapp in den Thüringer Landtag geschafft. Ihre fünf Abgeordneten könnten bei der schwierigen Regierungsbildung eine wichtige Rolle spielen.

Das amtliche Endergebnis brachte Gewissheit: Erstmals seit 2014 ist die FDP wieder in einem ostdeutschen Landtag vertreten.

Die Liberalen übersprangen die Fünf-Prozent-Marke in Thüringen denkbar knapp um 73 Stimmen, wie aus dem amtlichen Endergebnis hervorgeht, das am Donnerstag knapp zwei Wochen nach dem Urnengang vorgelegt wurde.

Damit kann die FDP bei der schwierigen Regierungsbildung in den kommenden Wochen ein Wort mitreden. Die FDP kam exakt auf 5,0 Prozent, teilte Landeswahlleiter Günter Krombholz in Erfurt mit. Zuvor waren die Ergebnisse aller Wahlkreise nochmals geprüft und kleinere Korrekturen vorgenommen worden.

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