19-Kilometer-Neubau

USA verurteilen neue russische Brückenverbindung zur Krim

Die 19 Kilometer lange, neue Brücke zwischen Russland und der annektierten Krim überspannt die Meerenge von Kertsch. Foto: Sergei Bobylev/TASSFOTO: Sergei Bobylev

Washington. Die USA haben den Bau und die Teileröffnung einer Brücke zwischen Russland und der Halbinsel Krim verurteilt. Der Brückenbau sei ohne die Zustimmung der Regierung der Ukraine erfolgt, heißt es in einer Mitteilung des US-Außenministeriums vom Dienstag.

Einen Tag nach der Eröffnung durch Präsident Wladimir Putin ist die umstrittene Brücke auf die Halbinsel Krim für den Auto-Verkehr freigegeben worden.

Schon in der ersten Betriebsstunde am Mittwochmorgen nutzten mehr als 1100 Autofahrer die 19 Kilometer lange Brücke, wie die Betreiber mitteilten. Das mehr als drei Milliarden Euro teure Bauwerk verbindet das russische Kernland mit der Halbinsel Krim, die Russland 2014 von der Ukraine annektiert hat.

Die EU und das US-Außenministerium nannten die Brücke eine Verletzung der ukrainischen Souveränität. Aus Sicherheitsgründen darf das Bauwerk vorerst nur von Autos genutzt werden, nicht von Lastwagen. Die Bahnstrecke auf der Brücke soll Ende 2019 in Betrieb gehen.

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