Neuer Schwung oder Stillstand?

UN-Klimakonferenz: Guterres fordert Tempo

Pedro Sanchez (r), amtierender Ministerpräsident von Spanien, empfängt UN-Generalsekretär Antonio Guterres auf dem 25. UN-Klimakonferenz in Madrid. Foto: Andrea Comas/AP/dpa FOTO: Andrea Comas

Madrid. Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr, sondern weltweit spürbar. Was auf dem Spiel steht, wird auch beim Auftakt der UN-Klimakonferenz in Madrid deutlich. Die Unterhändler haben zwei schwierige Wochen vor sich.

Die Zeit drängt, Millionen demonstrieren - aber die Staaten handeln langsam: Mit eindringlichen Rufen nach mehr Klimaschutz hat die 25. UN-Klimakonferenz begonnen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, sprach in Madrid von einem „Krieg gegen die Natur“, der beendet werden müsse. „Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“

196 Staaten und die EU verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, wie das Pariser Klimaabkommen verwirklicht und die Erderhitzung eingedämmt werden kann. Die Aktivisten von Fridays for Future und anderen Klimaschutzbewegungen dürften ihnen genau auf die Finger schauen. Die Schwedin Greta Thunberg, das Gesicht der weltweiten Jugend-Proteste, dürfte nach ihrer Atlantik-Überquerung diese Woche in Portugal ankommen, am Freitag will sie in Madrid mit Schülern demonstrieren.

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