Kopfschuss bei Festnahme

Peruanischer Ex-Präsident tötet sich bei Verhaftung selbst

Entsetzte Anhänger des ehemaligen Präsidenten Garcia nach der Bekanntgabe von dessen Tod. Foto: Martin Mejia/AP FOTO: Martin Mejia

Lima. Die Polizisten stehen bereits mit einem Haftbefehl in seinem Haus im feinen Stadtteil Miraflores, als Alan García um ein letztes Telefongespräch bittet. Er schließt sich in einem Zimmer ein, um mit seinem Anwalt zu sprechen.

Dann fällt ein Schuss.

Die Beamten brechen die Tür auf und finden den ehemaligen peruanischen Präsidenten blutüberströmt vor. Er hat sich in den Kopf geschossen. Der 69-Jährige wird sofort ins Krankenhaus gebracht. Trotz einer Notoperation können die Ärzte sein Leben nicht retten.

„Wir sind bestürzt über den Tod des ehemaligen Präsidenten Alan García“, schreibt der peruanische Staatschef Martín Vizcarra auf Twitter. „Ich spreche seiner Familie mein Beileid aus.“

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