Präsident reagiert ungerührt

Offene Kritik: US-Justizminister will weniger Trump-Tweets

Justizminister William Barr und Präsident Trump stehen vor dem Weißen Haus. Foto: Alex Brandon/AP/dpa FOTO: Alex Brandon

Washington. Trump ist für seine Tweets berüchtigt. Sein Justizminister hält eigentlich stramm zu ihm, doch nun kommt von William Barr eine ungewöhnliche Mahnung an den Präsidenten. Der twittert weiter und reagiert zugleich milde auf Barr. Was steckt hinter all dem?

US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump aufgefordert, sich nicht mehr über Twitter in laufende rechtliche Verfahren einzumischen.

Die permanenten Kommentare von der Seite machten es „unmöglich, meinen Job zu machen“, sagte Barr am Donnerstag (Ortszeit) dem US-Fernsehsender ABC News. Er betonte zugleich, der Präsident habe ihn aber nie direkt aufgefordert, in ein Strafverfahren einzugreifen.

Trump reagierte am Freitag - wieder auf Twitter: „Das bedeutet nicht, dass ich als Präsident nicht die Rechtsgrundlage habe, dies zu tun.“ Er habe das Recht, in ein Strafverfahren einzugreifen, habe dies bislang aber nicht getan. Gleichzeitig kam aus dem Weißen Haus ein milder Kommentar zu Barr.

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