Probleme bei der Auszählung

Nach Vorwahl-Chaos: Chef der Demokraten in Iowa tritt zurück

Troy Price spricht bei einer Pressekonferenz in Des Moines, Iowa. Der örtliche Parteivorsitzende der Demokraten ist zurückgetreten. Foto: Charlie Neibergall/AP/dpa FOTO: Charlie Neibergall

Des Moines/Washington. Eine technische Panne hat die erste Vorwahl der Demokraten in Iowa überschattet. Nun ist der örtliche Parteivorsitzende der Demokraten zurückgetreten.

Infolge der chaotischen Stimmauszählung bei der Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa ist der örtliche Parteivorsitzende der Demokraten zurückgetreten. Er übernehme damit die Verantwortung für die großen Probleme bei der Auszählung, erklärte Troy Price.

„Es ist eine Tatsache, dass die Demokraten etwas Besseres verdient hatten, als das, was in der Nacht der Vorwahl passierte“, erklärte Price. „Es war schlicht inakzeptabel“, sagte er.

Bereits am Samstag solle bei einer Sondersitzung des Parteivorstands ein neuer Interimschef gewählt werden, erklärte er weiter. Dieser soll dann auch die noch laufende Überprüfung der Ergebnisse der Vorwahl vom 3. Februar leiten. Die Abstimmung war mit großer Spannung verfolgt worden, weil es die erste Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten war. Bei der Abstimmung gab es dann aber massive Probleme bei der Übermittlung der Resultate aus den Wahllokalen. Die Veröffentlichung der verbindlichen Ergebnisse verzögerte sich daher um mehrere Tage. Die Demokraten haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Fiaskos aufzuklären.

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