Weltrisikobericht 2019

Klimawandel verschärft die Gefahr von Katastrophen

Eine schwangere Frau aus Somalia in der Nähe eines UNHCR Flüchtlingslagers in Kenia. Foto: Jerome Delay/AP FOTO: Jerome Delay

Berlin. Der Klimawandel verschärft Probleme mit der Wasserversorgung und erhöht die Verwundbarkeit von Gesellschaften.

Bei extremen Naturereignissen wie einer Überschwemmung oder einem Wirbelsturm entstehe in Ländern mit schlechter Wasserversorgung wahrscheinlicher eine Katastrophe, stellt der in Berlin veröffentlichte Weltrisikobericht 2019 fest.

„Gerade in Entwicklungsländern muss die Politik dringend handeln und allen Haushalten sicheren Zugang zu sauberem Wasser verschaffen“, forderte Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft, zur Veröffentlichung. „Nach extremen Naturereignissen muss die Wasserversorgung schnell wiederhergestellt werden, um Überleben zu sichern und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.“

Besonders armen Menschen fehle häufig ein eigener Wasseranschluss im Haushalt. Sie müssten an öffentlichen Wasserstellen Gebühren zahlen. Dabei zahlten die Ärmsten oft am meisten für Wasser, so Mucke.

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