„Christchurch-Gipfel“ in Paris

Internetgiganten und Staaten wollen Online-Terror bekämpfen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern vor dem Élysée-Palast zum „Christchurch-Gipfel“. Foto: Francois Mori/AP FOTO: Francois Mori

Paris. Im Kampf gegen Terrorvideos im Netz haben Internetgiganten wie Amazon, Facebook oder Google und 17 Staaten ein internationales Bündnis geschmiedet.

Anlass für den „Christchurch-Gipfel“ in Paris war der Terroranschlag in Neuseeland Mitte März mit 51 Toten. Der Täter übertrug seinen Angriff mit einer Helmkamera über Facebook zu großen Teilen live ins Internet. Davon gibt es auch ein insgesamt 17-minütiges Video, das millionenfach angeklickt wurde.

„Es ist das erste Mal, dass Regierungen und Technikunternehmen zusammenkommen“, sagte die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. Sie hatte gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron die Initiative angestoßen. „Wir haben konkrete Maßnahmen beschlossen, damit sich ein Drama wie in Christchurch nicht wiederholen kann“, sagte Ardern am Mittwoch.

In dem Aufruf wird versichert, dass die Grundsätze eines freien und offenen Internets sowie die Meinungsfreiheit respektiert werden.

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