USA attackieren China

G7 ohne gemeinsame Corona-Leitlinien

US-Außenminister Mike Pompeo macht China im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie schwere Vorwürfe. Foto: Andrew Caballero-Reynolds/Pool AFP/AP/dpa FOTO: Andrew Caballero-Reynolds

Berlin/Washington. Die Ausbreitung des Corona-Virus ist eine globale Krise, die bisher vorwiegend national bekämpft wird. Die Koordinierung der Anstrengungen fällt selbst unter engen Bündnispartnern schwer.

Die Außenminister sieben führender westlicher Industriestaaten haben sich in einer Videokonferenz nicht auf gemeinsame Leitlinien für den Kampf gegen das Corona-Virus einigen können.

Hauptgrund: Die USA bestanden schon in den Vorgesprächen darauf, in einer möglichen Abschlusserklärung der G7 die chinesische Herkunft des Virus zu betonen.

US-Außenminister Mike Pompeo warf China am Mittwoch nach den Beratungen vor, Informationen zu dem Virus zurückgehalten und bewusst Falschinformationen zu den Ursprüngen der Pandemie verbreitet zu haben. „Sie waren das erste Land, das von den Risiken dieses Virus für die Welt wusste, und sie haben die Weitergabe dieser Informationen wiederholt verzögert“, beklagte Pompeo.

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