Vorwahl-Unterlagen eingereicht

Bloomberg sichert sich Option für Präsidentschaftsbewerbung

Der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, bereitet seine Präsidentschaftskandidatur vor. Foto: Henning Kaiser/dpa FOTO: Henning Kaiser

Washington. Steigt der schwerreiche frühere New Yorker Bürgermeister Bloomberg noch in das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur ein? Präsident Trump hat nur Spott dafür übrig. Führende Anwärter für die Kandidatur der Demokraten bringen sich in Stellung.

Der frühere New Yorker Bürgermeister und Milliardär, Michael Bloomberg, will offensichtlich US-Präsident Donald Trump bei der Wahl 2020 herausfordern.

Der 77-Jährige ließ die nötigen Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an den Vorwahlen für eine Kandidatur im US-Bundesstaat Alabama einreichen, wie aus einer Liste hervorgeht, die die Demokratische Partei am Freitag (Ortszeit) auf ihrer Homepage veröffentlichte. Prominente Anwärter auf die Kandidatur der Demokraten brachten sich inzwischen gegen Bloomberg in Stellung.

Es sei Bloomberg überlassen, für die Präsidentschaft zu kandidieren, sagte die linke Senatorin und Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren dem TV-Sender NBC. Sie fügte hinzu: „Ich glaube, wir sollten eine Graswurzelbewegung aufbauen, um wahre Veränderung in diesem Land herbeizuführen. Ich glaube nicht, dass es in der Demokratie darum gehen sollte, dass Leute hereinkommen und Wahlen kaufen.“

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