Gefechte in Idlib

Aktivisten: Mehr als 100 Tote bei Kämpfen in Nordsyrien

Ein Markt in Idlib ist bei einem Luftangriff komplett verwüstet worden. Foto: Mustafa Dahnon/dpa FOTO: Mustafa Dahnon

Damaskus. Die Truppen von Syriens Machthaber Assad greifen wieder verstärkt Rebellen in der Provinz Idlib an. Auch Zivilisten werden zu Opfern, als Kampfjets dort einen Markt bombardieren.

Bei schweren Kämpfen in der Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten Syriens sind seit Samstag nach Angaben von Aktivisten und Rettern mehr als 100 Menschen getötet worden, darunter auch 15 Zivilisten.

Truppen der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad hätten sich - unterstützt durch Luftangriffe auch des Verbündeten Russland - in Idlib über das Wochenende schwere Gefechte mit Rebellen geliefert, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Syrische und russische Jets hätten einen Markt in Marat al-Numan, einen Markt in Sarakib sowie einen weiteren Ort bombardiert. Nach Angaben der Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei mindestens 15 Zivilisten getötet und 18 weitere verletzt. Die Rettungsorganisation Weißhelme veröffentlichte Fotos und Videos, die einen Markt in Trümmern und Todesopfer sowie Schwerverletzte zeigen.

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