Sexualmord

Tatverdächtiger im Fall Susanna verhaftet

Junge Frauen legen an einer provisorischen Gedenkstätte in Wiesbaden Blumen für Susanna nieder. FOTO: dpa / Boris Roessler

Wiesbaden. Nach dem Sexualmord an der 14-jährigen Schülerin schlugen kurdische Behörden im Nordirak zu. Doch es bleiben noch viele Fragen offen.

Der Hauptverdächtige im Mordfall Susanna ist gefasst. Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nahmen kurdische Sicherheitsbehörden Ali B. in der Nacht zu Freitag im Nordirak fest. Warum die 14-jährige Schülerin aus Mainz, deren Leiche in Wiesbaden gefunden wurde, vergewaltigt und getötet wurde und wann der Tatverdächtige von den deutschen Behörden vernommen werden kann, ist aber noch unklar. Die Ermittler arbeiten weiter mit Hochdruck an der Aufklärung der grausamen Tat. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wann wird Ali B. nun nach Deutschland überstellt?

Das ist eine schwierige Frage – denn ein Auslieferungsabkommen gibt es nicht zwischen Deutschland und dem Irak. Hinzu kommt: Die Festnahme war in den kurdischen Autonomiegebieten, die eigene Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte haben. Bisher haben sich die irakischen Behörden nicht zu dem Fall geäußert. Der Antrag auf eine Auslieferung sei auf den Weg gebracht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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