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Weinstein-Prozess: Entlastungszeugen durch - bald Plädoyers

Harvey Weinstein verlässt das Gericht. Im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Foto: Seth Wenig/AP/dpa FOTO: Seth Wenig

New York. Ab kommenden Dienstag sollen sich die zwölf Geschworenen dann zu Beratungen zurückziehen, um über Schuld oder Unschuld Weinsteins zu entscheiden. Im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft.

Der aufsehenerregende Vergewaltigungsprozess gegen den ehemaligen Filmmogul Harvey Weinstein biegt auf die Zielgerade ein. Nachdem die Verteidigung des 67-Jährigen am Dienstag die Befragung ihrer Entlastungszeugen beendet hatte, sind die Schlussplädoyers von Weinstein-Lager und Anklage nun für Ende der Woche angesetzt.

Ab Dienstag sollen sich die zwölf Geschworenen dann zu Beratungen zurückziehen, um über Schuld oder Unschuld Weinsteins zu entscheiden. Damit wurde am Dienstag auch klar, dass Weinstein selbst nicht in seinem Prozess aussagen wird. Dies wäre möglich, aber mit erheblichen Risiken für die Verteidigung bei einem Kreuzverhör verbunden gewesen.

In den vergangenen Sitzungstagen hatte Weinsteins Verteidigerteam um Anwältin Donna Rotunno versucht, Zweifel an der Darstellung von sechs Frauen zu säen, die dem Multimillionär in ihren Aussagen vor Gericht schwere Sexualverbrechen, darunter Vergewaltigung, vorgeworfen hatten. Dabei sagten auch Zeugen aus, die von einem freundschaftlichen Verhältnis der mutmaßlichen Opfer zu Weinstein, auch nach den mutmaßlichen Taten, berichteten.

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