Helfen in der Corona-Krise

US-Arztserien spenden Masken und Schutzkleidung

Atemschutzmasken sind oftmals Requisiten in Arztserien - und sehr nützlich im Ernstfall. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa FOTO: Karl-Josef Hildenbrand

Los Angeles. Trost in finsteren Zeiten geben, das ist einer der wichtigsten Regeln in Arztserien. Dass das auch im echten Leben funktioniert, beweisen jetzt die Macher mehrerer Blockbuster aus der TV-Welt.

Millionen verfolgen die dramatischen Abenteuer von Ellen Pompeo als Dr. Meredith Grey und vielen anderen TV-Ärzten. Die Crews der Lebensretter aus dem Fernsehen tun in Corona-Zeiten jetzt aber auch im echten Leben etwas Gutes.

Zwar sind die Dreharbeiten für Serien wie „Grey's Anatomy“, „Pose“ oder „Seattle Firefighters – Die jungen Helden“ vorerst eingestellt, doch die Macher mehrerer Produktionen sind noch einmal aktiv geworden und haben lebenswichtige Requisiten eingesammelt. Bei steigender Zahl von Covid-19-Erkrankungen in den USA und Knappheit von Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzkleidung helfen Krankenhausserien mit eigenen Utensilien aus, die sonst bei Dreharbeiten zum Einsatz kämen.

Ein Lastwagen voll mit Hilfsmittel-Spenden der Serien „Grey's Anatomy“ und „Seattle Firefighters“ (im US-Original „Station 19“) wurde an einem Universitätskrankenhaus in Los Angeles abgeliefert, wie der Sender „ABC11“ berichtete. Solche Artikel zum Schutz der Ärzte und Helfer vor einer Ansteckung mit dem Virus seien unglaublich wichtig, sagte die Ärztin Dr. Kimberly Shemanski. Vielerorts klagen Helfer in den USA über Engpässe bei der Versorgung.

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