Leeres Studio

„Let's Dance“ ersetzt das fehlende Publikum mit mehr Einsatz

Hier waren sie noch dabei: Loiza Lamers und ihr Tanspartner Andrzej Cibis. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archiv FOTO: Rolf Vennenbernd

Köln. Ohne Zuschauer, ohne Wendler und sogar ohne John Kelly ging die vierte „Let’s Dance“-Folge bei der RTL-Tanzshow über die Bühne. Dafür gab es eine tanzende Jury und die erste Zehn-Punkte-Bewertung von Urgestein Joachim Llambi in dieser Staffel.

Applaus vom Band, ein aufgeklebtes Publikum und Luftküsse: Die vierte Folge der RTL-Promitanz-Show „Let’s Dance“ war wegen der Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor dem Coronavirus eine visuell eher reduzierte Ausgabe.

Wettgemacht wurde das zum Teil durch den Einsatz von Teilnehmern und der Jury. In einem leeren Studio saßen die Promis paarweise auf den Zuschauertribünen verteilt und nicht wie sonst in der Promi-Lounge. In dieser Woche waren auch keine Freunde und Familienmitglieder im Studio mehr erlaubt. Dafür hatte RTL zuvor eingesendete Zuschauer-Fotos auf die Sitze geklebt.

Besondere Zeiten erfordern eben besondere Mittel: Denn „Let‘s Dance“ in Zeiten von Corona ist, wenn auch die Jury tanzt. Jury-Urgestein Joachim Llambi, Profi-Tänzerin Motsi Mabuse und Choreografin Jorge González performten einen kurzen Tanz zu Beginn der Sendung und forderten die Zuschauer explizit zum Mitmachen auf. Das Hände-Drehen und Oberkörper-Schütteln sollten die Zuhause-Tänzer auf Instagram stellen.

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