Hamburger Jung

Lagerfelds große Chanel-Schau in der Elbphilharmonie

Futuristisches Setting: Chanel in der Hamburger Elbphilharmonie. Foto: Christian CharisiusFOTO: Christian Charisius

Hamburg. Designer Karl Lagerfeld hat mit einer exklusiven Modenschau und prominenten Gästen in der Hamburger Elbphilharmonie Premiere gefeiert. Für Chanel machte er den Großen Saal des Konzerthauses am Mittwochabend erstmals zum Laufsteg.

Er bleibt ein Hamburger Jung. „Hamburg gehört zu meinen Farben, die mich zu dem gemacht haben, was ich bin“, sagte Designer Karl Lagerfeld nach seiner exklusiven Modenschau für Chanel am Mittwochabend in der Hamburger Elbphilharmonie.

Den Namen der Hansestadt spricht der seit Jahrzehnten in Paris lebende Maestro immer noch aus, wie das an der Waterkant üblich ist: „Hamburch“. „Die Idee mit der Elbphilharmonie kam schon, als ich das Ding zum ersten Mal gesehen habe. Als ich die Baustelle und die Pläne gesehen habe. Wissen Sie, Berlin für Chanel ist nicht das Ideale. Und ich bin nun einmal Hamburger“, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur.

Und so huldigte er mit dieser - im Zeichen der Handwerkskunst der Ateliers stehenden - „Métiers d’Art-Kollektion“ der Hansestadt und ihrem spektakulären Gebäude. Wenn auch das französische Modehaus woanders schon aufwändige Dekorationen errichtete, blieb die Elphi unverändert. Die atemberaubende Architektur reichte als Kulisse. Zu Beginn der Schau spielte ein Kammerorchester den Shanty-Klassiker „La Paloma“. Hans Albers ließ grüßen, auch bei den Entwürfen, die zunächst den Hafen beschworen. Die Models trugen Kapitäns-Look.

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