Nach Afrika-Tour

Harry und Meghan nehmen Rechtsstreit mit Presse auf

Prinz Harry (M) und seine Frau Meghan (l) treffen am letzten Tag ihrer Afrikareise Graca Machel (r), die Witwe des früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. Foto: Chris Jackson/PA Wire/dpa FOTO: Chris Jackson

Johannesburg/London. Aus der Sonne Afrikas ins herbstliche, wolkenverhangene England: Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) dürften nicht nur wegen des Wetters etwas wehmütig gewesen sein, als sie am Donnerstag von ihrer zehntägigen Afrika-Reise mit Söhnchen Archie zurückgekehrt sind.

Von den Menschen in Südafrika habe sie gelernt, dass jeder Mensch, egal wie „wir uns nach Ethnie, Glauben, Klasse oder Status aufteilen“, Wert besitze und es verdiene, respektiert zu werden, hatte Meghan in ihrer Rede bei einem Treffen mit Südafrikas Staatschef Cyril Ramaphosa gesagt.

Respekt ist genau das, was Meghan und Harry von der britischen Boulevardpresse vermissen und deshalb nun vor Gericht ziehen wollen. In einem emotionalen und zugleich sehr scharf formulierten Schreiben hatte Harry in dieser Woche eine „skrupellose Kampagne“ gegen seine Frau beklagt. Auslöser war ein privater Brief Meghans an ihren Vater, den die „Mail on Sunday“ in Auszügen veröffentlicht und kommentiert hatte.

Die Klage richtet sich - unter anderem wegen Missbrauchs privater Informationen - gegen die Zeitung und die Mutterfirma Associate Newspapers, teilte das Anwaltsbüro des Paares mit. Die Mediengruppe habe falsche und „vorsätzlich abfällige“ Berichte über den Herzog und die Herzogin von Sussex geschrieben.

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