Kabarettist

Harald Schmidt ist gelassen bei Weltuntergangsszenarien

Kabarettist Harald Schmidt lässt sich von Weltuntergangsszenarien nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Christoph Schmidt/dpa FOTO: Christoph Schmidt

Berlin. Negative Nachrichten liest man nahezu täglich. Harald Schmidt lässt sich von ihnen jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Einigermaßen ernst nimmt er nur ein Thema.

Der Kabarettist und Schauspieler Harald Schmidt (62) reagiert gelassen auf negative Nachrichten. „Was hat man nicht alles schon an Weltuntergangsszenarien erlebt, und trotzdem geht die Sonne auf“, sagte Schmidt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Auf die Frage, ob ihn wirklich kein Thema der Weltpolitik beunruhige, antwortete Schmidt: „Nicht dass ich wüsste.“ Bei US-Präsident Donald Trump änderten sich die Schlagzeilen ständig, einen Rechtsruck „nehme ich nicht wahr“ und beim Brexit werde in letzter Minute doch „noch etwas aus der Tüte“ gezogen: „Diese ganze Aufgeregtheiten lösen sich irgendwann von selbst auf.“ Nur das Thema Rente werde angesichts des demografischen Wandels richtig groß: „Aber ansonsten sehe ich alles mit einer mediterranen Entspanntheit.“

Ob der Kabarettist das wirklich ernst meint? Schmidts Antwort auf die Frage, ob seine Lebensgefährtin diese entspannte Einstellung teile, lässt zumindest Zweifel zu: „Ich kann Ihnen gerne eine Fantasieantwort geben, wie immer“, sagte Schmidt.

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