Ende einer kleinen Ära

Gottschalk gibt Sendungen beim Bayerischen Rundfunk auf

Mit einem Augenzwinkern: Thomas Gottschalk. Foto: Matthias Balk/dpa FOTO: Matthias Balk

München. Gottschalk und der Bayerische Rundfunk, das war eine lange Liebesgeschichte. Jetzt gibt der Moderator seine Sendungen im BR-Fernsehen und auch im Radiosender Bayern 1 überraschend auf - und beide Seiten verwirren mit der Begründung.

Thomas Gottschalk (69) und der Bayerische Rundfunk haben eine lange Geschichte: Dort begann der Moderator seine große Karriere, sein Radio-Comeback vor drei Jahren gab er bei Bayern 1. Jetzt beendet Gottschalk völlig überraschend seine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem BR.

Er hört nicht nur mit seiner Radio-Show auf. Auch seine Literatursendung „Gottschalk liest?“ ist nach der Ausstrahlung am 10. Dezember Geschichte, wie der BR am Montag mitteilte. Gottschalk stehe dafür „auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Verfügung“, hieß es in einer Mitteilung des Senders.

Im August noch hatte der BR angekündigt, dass es trotz schwacher Quoten auch 2020 weitere Folgen der Büchershow geben solle, für die Gottschalk teils heftige Kritik hat einstecken müssen. Es gebe „kein 'Ende meiner Moderation beim BR'“, fügte Gottschalk auf Nachfrage hinzu. „Aber nach drei Jahren Regelmäßigkeit wird es sich dann eher um Einzelaktivitäten handeln.“

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