#MeToo

„Das Muster eines Raubtiers“ - Anklage greift Weinstein an

Harvey Weinstein. Foto: Frank Franklin Ii/AP/dpa FOTO: Frank Franklin Ii

New York. Die Anklage will Harvey Weinstein lebenslang hinter Gitter bringen - und Staatsanwältin Joan Illuzzi zieht bei ihrem Schlussplädoyer im Prozess alle Register. Die Geschworenen werden darüber urteilen, wie glaubhaft sie es fanden - vielleicht schon nächste Woche.

Die Verteidigung beschuldigt die mutmaßlichen Opfer, die Anklage will Harvey Weinstein lebenslang hinter Gitter bringen: Im Finale des spektakulären Vergewaltigungsprozesses hat die Staatsanwaltschaft dem Ex-Filmmogul schwere Sexualverbrechen vorgeworfen.

Im Verfahren gegen den früheren Hollywood-Produzenten prangerte Staatsanwältin Joan Illuzzi am Freitag in ihrem Schlussplädoyer Weinsteins Machtmissbrauch an. „Der Angeklagte war der Herr des Universums und die Zeugen waren nur Ameisen, auf die er ohne Konsequenz treten konnte“.

Sie betonte den „Mangel an menschlichem Einfühlungsvermögen“ Weinsteins für seine mutmaßlichen Opfer. Er habe es mit Kalkül auf die unbekannten Frauen abgesehen, die in der Filmbranche aufsteigen wollten, dort aber keine guten Verbindungen gehabt hätten.

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