Fußballmannschaft gerettet

Happy End in Thailand

Mae Sai. Das Höhlendrama ist glimpflich ausgegangen. Alle zwölf Jungen und ihr Trainer sind gerettet. Es gibt Glückwünsche aus aller Welt.

Was haben sie ausgestanden all die Tage. Was haben sie gebangt, gezittert, gehofft und gebetet. Und jetzt, kurz vor 19 Uhr, es wird langsam schon wieder dunkel im Dschungel von Thailand, hier oben ganz im Norden, kommt die erlösende Nachricht dann tatsächlich. Alle zwölf jungen Fußballer gerettet, nach einem neuen aufregenden Tag auch die letzten vier Jungen. Und der Trainer dazu.

Im Camp der Helfer, über das jetzt immer wieder die Hubschrauber hinwegknattern, bricht lauter Jubel aus. Manche springen in die Höhe, andere tanzen in ihren Gummistiefeln wild herum und klatschen in die Hände. Einer von ihnen, Suthee Sommart (45), sagt: „Wir haben die Mission erfüllt. Wir haben Geschichte gemacht.“ Man kann dem nicht wirklich widersprechen. Und man will es auch nicht.

Tatsächlich haben die Leute aus der 20 000-Einwohner-Stadt Mae Sai die letzten 17 Tage Einzigartiges erlebt. Vor zwei Wochen kannte die weit verzweigte Höhle mit dem Endlosnamen Tham Luang-Khun Nam Nang No außerhalb der Provinz kaum ein Mensch. Und dann, nach und nach, interessierte sich für das Schicksal der zwölf Jungs vom örtlichen Fußballverein Moo Pah („Wildschweine“) die ganze Welt.

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