Die öffentliche Reaktion der NRA auf die beiden jüngsten Attentate war die übliche: Nach einer abwartenden Phase des Schweigens erklärte ein Sprecher, man werde sich nicht „am politischen Ausschlachten dieser Tragödien beteiligen“ und bekenne sich weiterhin zur „sicheren und legalen Nutzung von Schusswaffen“ gemäß dem zweiten Zusatzartikel zur US-Verfassung.

Und ungeachtet seiner zuletzt schlechten Presse scheint LaPierre gerade erneut seine Effektivität als Lobbyist unter Beweis gestellt zu haben. Wie die „Washington Post“ berichtet, soll er US-Präsident Donald Trump nach dessen Andeutungen zu Background-Checks bei Waffenkäufen gewarnt haben, dass ein solches Gesetz bei vielen Stammwählern nicht auf Begeisterung stoßen würde.


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