Nach der Parlamentswahl in Spanien

Triumph für die Rechten, Sackgasse für Sánchez

FOTO: SZ / Robby Lorenz

Es war ein Fehlkalkül. Spaniens sozialistischer Premier, Pedro Sánchez, hatte darauf gesetzt, mit der Neuwahl seine magere Mehrheit auszubauen und so endlich eine stabile Regierung bilden zu können.

Diese Rechnung ist nicht aufgegangen – ganz im Gegenteil.

Die Lage ist mit dieser Abstimmung sogar noch schwieriger geworden. Sodass zu befürchten ist, dass die politische Blockade, die das Land seit Monaten lähmt, weitergeht – was ein Desaster wäre.

Sánchez, der seit Frühjahr nur noch geschäftsführend im Amt ist, siegte zwar auf niedrigem Niveau, ging aber geschwächt aus dieser Wahl hervor. Zudem ist das Parlament nun noch zersplitterter als zuvor: Jetzt sind 19 Parteien vertreten, was die Suche nach Mehrheiten nicht einfacher machen wird.

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