Wandel in Autobranche

Die Politik muss auf alles vorbereitet sein

Der Stukturwandel, in dem sich die Automobilbranche befindet, nimmt Fahrt auf. Das wird auch auf der IAA deutlich. Gerade im Saarland und in Teilen der Westpfalz muss das aufhorchen lassen.

Tausende Menschen arbeiten hier in der Autoindustrie oder bei ihren Zulieferern. Und es wird immer wahrscheinlicher, dass der Umstieg von Benzin- zu elektrobetriebenen Fahrzeugen nicht ohne Arbeitsplatzverluste vonstatten geht. Deshalb muss die Politik dringend nach Möglichkeiten suchen, diesen Strukturwandel zu begleiten und ihn für die Betroffenen so schmerzlos wie möglich zu gestalten. Auch ist längst noch nicht klar, ob das Auto Fortbewegungsmittel Nummer eins bleiben kann und am Ende effektiver Klimaschutz nicht vielleicht doch nur mit einem klaren Vorrang für Bus und Bahn machbar ist.

Auf all diese Eventualitäten müssen die Landesregierungen, vor allem die saarländische, vorbereitet sein und über eine gezielte Ansiedlungspolitik einen besseren Branchenmix hinbekommen. Denn so lassen sich Arbeitsplatzverluste wesentlich einfacher ausgleichen.

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