Berliner Notizen

Liebeserklärung und Hammelsprung

FOTO: SZ / Robby Lorenz

Horst Seehofer,  so könnte man meinen, hat sich neu verliebt. Und zwar ausgerechnet in die Kanzlerin, die er doch eigentlich immer so gerne attackiert. Jedenfalls äußerte sich der CSU-Chef in dieser Woche so säuselnd über Angela Merkel, dass einem schon komisch werden konnte.

Und auf die Frage, mit wem er in den letzten zehn Jahren mehr geredet habe, mit seiner Ehefrau Karin oder der Kanzlerin, antwortete Seehofer sogar: „Das ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“ Ausgang wohl offen.

Es ist ein Kreuz mit den Etiketten. Julia Klöckner kann ein Lied davon singen. Immer noch muss die Ernährungsministerin lesen, dass sie vor Urzeiten mal Weinkönigin gewesen ist. Und das oft mit einem merkwürdigen Unterton. Klöckner kann das gar nicht haben. Jetzt drückte ihr die „Süddeutsche“ noch einen Stempel auf: Klöckner, „ehemalige Tischtennisspielerin“, schrieb das Blatt. Auf Twitter reagierte die Ministerin so: „Danke für Ihren Humor – ich hätte noch Führerschein anzubieten.“

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