Nach Lage der Dinge werden sich die Sparer aber wohl selbst helfen müssen. Dazu gehört schon jetzt, sich eine andere Bank zu suchen, wenn das angestammte Geld­institut besonders kräftig an der Gebührenschraube dreht. Denn letztlich ist das auch eine Art negativer Zins. Und dazu gehört die Einsicht, dass traditionelle Anlagen wie Sparbücher oder Bausparverträge praktisch gar nichts mehr abwerfen und man sich deshalb wohl auch stärker mit unsicheren Anlagen wie Aktien oder Aktienfonds vertraut machen sollte. Langfristig haben viele von ihnen zu ansehnlichen Renditen geführt. Hier ist Deutschland noch ein Entwicklungsland.

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