Kommentar Grüne

Raus aus der Problemzone

FOTO: SZ / Robby Lorenz

Lange haben die Grünen im Osten keine Rolle gespielt. Seit ihre Themen in aller Munde sind, macht der Erfolg auch vor der früheren Problemzone nicht halt. Entsprechend selbstbewusst treten die Vorsitzenden Habeck und Baerbock dort auf.

Sie wollen regieren, und stellen bereits Bedingungen. Das ist nicht weltfremd. In Brandenburg und Sachsen wird es laut Umfragen gegen die Grünen wohl keine neue Regierung geben, wenn man die AfD außen vor lassen will. Und das wollen alle. Die Grünen als Garant gegen einen Rechtsruck. So gefällt sich die Partei. Allerdings: Ohne die Stärke der Rechten gebe es für sie wohl nicht den Zulauf im Osten. Zur Wahrheit gehört auch, dass grüne Politik ebenfalls polarisiert. Auch sie muss am Ende Kompromisse eingehen. Der Osten könnte dann schnell wieder zur Problemzone der Partei werden.

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