Steuerspar-Tipps

Sparprogramm zum Jahreswechsel

Werden bis Ende des Jahres die richtigen Anträge gestellt, freut sich das Sparschwein. FOTO: dpa-tmn / Alexander Heinl

Berlin. Verbraucher können ihrem Geldbeutel jetzt noch etwas Gutes tun. Denn wer bis zum Jahresende seine Unterlagen ordnet, die richtigen Bescheinigungen besorgt und wichtige Anträge stellt, kann Steuern sparen.

() Zum Jahresende wird es bei den meisten Menschen hektisch. Doch bei all dem Stress sollten die eigenen Finanzen nicht aus dem Blick geraten. Denn bis zum 31. Dezember kann jeder seinem Geldbeutel noch etwas Gutes tun.

Den Freistellungsantrag richtig verteilen: Ob Tagesgeldkonto, Bausparvertrag oder Fondsanteile – jeder Sparer hat einen Freibetrag. Ledige können bis zu 801 Euro und zusammenveranlagte Verheiratete bis zu 1602 Euro Kapitalerträge im Jahr vor dem Steuerabzug schützen, erklärt der Bund der Steuerzahler (BdSt). Dieser Pauschalbetrag kann auf mehrere Konten und Depots aufgeteilt werden. Vor dem Jahresende sollten Sparer prüfen, ob dieser richtig aufgeteilt ist, rät der BdSt. Wenn nicht, dürfe die Bank grundsätzlich 25 Prozent davon als sogenannte Abgeltungssteuer einbehalten, zuzüglich des Solidaritätszuschlages und gegebenenfalls der Kirchensteuer. Zu viel gezahlte Steuern können sich Anleger zwar über die Einkommensteuererklärung zurückholen. Weniger aufwendig sei es aber, die Freistellungsanträge richtig aufzuteilen.

(dpa)
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