Reha

Wie man in die Reha-Wunschklinik kommt

Eine Reha kann ambulant oder stationär erfolgen. Patienten können Einfluss darauf nehmen, welcher Klinik sie zugewiesen werden. Allerdings muss die Einrichtung für die Beschwerden medizinisch geeignet sein. FOTO: dpa-tmn / Christin Klose

Neu-Isenburg. Wer eine medizinische Reha beantragt, kann angeben, in welche Klinik er am liebsten möchte. Mit der Einweisung klappt es am ehesten, wenn die Einrichtung auf das Krankheitsbild des Patienten spezialisiert ist.

(dpa) Für eine medizinische Rehabilitation (Reha) kann es verschiedene Gründe geben, zum Beispiel ein Bandscheibenschaden, eine Depression oder eine Knieverletzung. Damit sich der Aufenthalt lohnt, ist es wichtig, eine passende Klinik auszuwählen. Aber wie finden Versicherte die? Und was müssen sie beachten, damit sie auch dort unterkommen?

Erste Informationen erhielten Patienten bei ihrem Haus- oder Facharzt, erklärt Klaus-Dieter Koch, Leiter des Produktbereichs Reha bei der Medizinischen Medien-Informations-GmbH in Neu-Isenburg. Wer sich unabhängig vom Arzt über Reha-Kliniken informieren möchte, kann etwa übers Internet mit Selbsthilfegruppen Kontakt aufnehmen. „Die Rentenversicherungsträger sind auch ein kompetenter Ansprechpartner bei Fragen der Rehabilitation“, erklärt Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Versicherte können sich bundesweit bei den Rentenversicherungsträgern informieren und beraten lassen.

Haben Patienten eine Wunschklinik für sich ausgemacht, können sie den behandelnden Arzt bitten, diese Einrichtung im ärztlichen Befundbericht explizit zu nennen. Der komplette Reha-Antrag geht entweder an die Krankenkasse, an die Unfallversicherung oder zur Deutschen Rentenversicherung.

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