Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, sagte, Rheinland-Pfalz zeige, wie heil die sozialdemokratische Welt sein könne. Das funktioniere hier, weil bei Ministerpräsidentin Dreyer Handeln und Sprechen übereinstimmten. Schwans Bewerbungspartner, Parteivize Ralf Stegner, erzählte, viele meinten, er gehe zum Lachen in den Keller. „Das stimmt nicht. Jemand, der in Bad Dürkheim geboren ist, ein gebürtiger Pfälzer ist, der geht nicht zum Lachen in den Keller – der hat was zum Lachen.“ Er wolle mit Schwan dafür sorgen, dass auch die Partei wieder was zum Lachen habe. Dafür bringe er außerdem die „Standfestigkeit von der Küste“ mit.

Klara Geywitz, Bewerbungspartnerin von Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz, sagte, die SPD in Rheinland-Pfalz zeige, dass das Regieren der Sozialdemokratie nicht per se schade. Scholz selbst betonte, es müsse dafür gesorgt werden, dass der Sozialstaat seine „sichernde Funktion“ auch in diesem Jahrhundert entfalten könne.


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