Neuer Geschäftsbericht der Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Pfälzer bekommen immer länger Rente

Speyer. Rheinland-pfälzische Senioren erhalten heute im Durchschnitt doppelt so lange Rente wie vor knapp sechs Jahrzehnten.

Rentner in Rheinland-Pfalz kassieren immer länger Altersbezüge. Grund ist die gestiegene Lebenserwartung. 2018 erhielten Senioren durchschnittlich rund 20 Jahre lang Rente. 1960 dagegen waren diese Zahlungen noch im Schnitt nur etwa zehn Jahre lang geflossen. Das geht aus dem neuen Geschäftsbericht 2018 der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hervor. Zugleich steigt das Alter bei der ersten Rentenauszahlung: Frauen gingen 2018 durchschnittlich mit 64,5 und Männer mit 63,8 Jahren in Altersrente.

Insgesamt zahlte die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rund 645 000 Renten zum Jahresende 2018. 6,023 Milliarden Euro überwies sie dafür im vergangenen Jahr an Rentner.

Eine steigende Zahl von Versicherten erkläre sich zu freiwilligen Zusatzbeiträgen bereit, um etwa bei vorgezogenem Rentenbezug Abschläge auszugleichen. „Seit 2014 haben 402 Versicherte insgesamt 9,9 Millionen Euro an zusätzlichen Beiträgen eingezahlt“, heißt es in dem Geschäftsbericht.

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