Aber dennoch 12 Prozent Rückgang bis 2070

Bevölkerungs-Schwund niedriger als erwartet

Mainz. Zuwanderung und mehr Geburten bremsen die demographischen Probleme in Rheinland-Pfalz. Doch die größte Herausforderung bleibt.

Die Zahl der Rheinland-Pfälzer geht in den kommenden Jahrzehnten etwas langsamer zurück als bisher erwartet. Als Ursachen nannte der Präsident des Statistischen Landesamts, Marcel Hürter, gestern die hohe Zuwanderung in den vergangenen Jahren und eine gestiegene Geburtenrate.

Innenstaatssekretär Randolf Stich (SPD) sagte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten auf die anstehenden Veränderungen reagieren. Dann könne der demografische Wandel als Chance gesehen werden.

Die Berechnungen bilden die Grundlage für längerfristige Planungen etwa für Schulen, Krankenhäuser oder Verkehr.

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