Ihr persönliches Highlight folgt am Montag, 6. Mai. „Da veranstalten wir im Saarbrücker Schloss einen schottischen Abend mit Andrew McTaggert, gemeinsam mit der Opéra national de Lorraine. Dort werden britische Lieder von einem Schotten gesungen. Gerade jetzt, in den ungewissen Zeiten des Brexit, ist uns das ein Anliegen. Und dazu gibt es ein Whisky-Tasting“, erzählt sie begeistert.

Für Bernard Leonardy ist einer der Höhepunkte der Festspiele sein Konzert zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach in der Basilika St. Johann am Mittwoch, 22. Mai. „Ein Freund der Familie Offenbach hat auf dem Dachboden unentdeckte, handschriftliche Manuskripte Offenbachs gefunden. Aus diesen bisher noch nicht veröffentlichten Werken, die weder gedruckt, noch je aufgeführt wurden, werden wir mit dem Vokalensemble ’83 spielen“, sagt er. Mit dieser Welturaufführung von Werken von Jacques Offenbach ist dem Festivalleiter ein absoluter Coup gelungen. Und doch gehen die Musikfestspiele danach noch weiter. Auf dem Ludwigsplatz wird für zwei Abende, 23. und 24. Mai, eine große Bühne aufgebaut, und dort wird es mit dem Open-Air-Konzert des Bundesjazzorchester eine weitere Uraufführung geben, denn das Orchester spielt Noten aus dem Nachlass der weltberühmten Kenny Clarke/ Francy Boland Big Band. Und der Freitag, 24. Mai wird zu einem musikalischen Feuerwerk mit dem Lobgesang von Felix Mendelssohn.


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