Neues Buch aus Saarbrücker Verlag

„Adressen finden Einbrecher über Facebook“

Wer in sozialen Netzwerken schreibt, dass er im Urlaub ist, macht es Einbrechern heutzutage leicht. Aber auch gekippte Fenster ermöglichen einen schnellen Beutezug. FOTO: dpa / Silas Stein

Saarbrücken. Der 55-Jährige kennt die Tricks der Einbrecher, denn er war früher selber einer. Darüber hat er nun ein Buch geschrieben.

Durchwühlte Schubladen, Geld und Schmuck weg, man fühlt sich im eigenen Haus nicht mehr sicher: Ein Einbruch ist ein Alptraum für Betroffene, der noch lange nachhallt. Hermann Wenning (55) kennt die andere Seite. Der Münsterländer war drogensüchtig, hat zahllose Diebstähle begangen – und hält heute in Schulen Vorträge über Drogenprävention. Über seine Zeit als Einbrecher hat der Saarbrücker Geistkirch Verlag jetzt ein Buch geamcht.

Herr Wenning, Sie haben ja schon ein Buch über Ihre Drogensucht geschrieben (“Lauf zurück ins Leben“, Berlin University Press, Anm. d. Red.), wieso jetzt noch eines über Einbruch?

Hermann Wenning warnt heute Schüler vor Drogen. Foto: Feussner/Geistkirch Verlag FOTO: Geistkirch Verlag/Feussner
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