Kunsthalle Schirn

Wie Frauen den Surrealismus prägten

Eine Skulptur von Leonora Carrington. Foto: Boris Roessler/dpa FOTO: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Eine Ausstellung in Frankfurt bereichert die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts um ein neues Kapitel. „Fantastische Frauen“ zeigt den weiblichen Beitrag zum Surrealismus. Frida Kahlo kennt man - wieso aber nur sie?

„Frühstück im Pelz“ ist eines der bekanntesten Kunstwerke des Surrealismus. Die Schöpferin der fellüberzogenen Tasse ist es weniger: Meret Oppenheim. Künstlerinnen dieser Zeit blieben meist „die Frau von...“, andere sind völlig vergessen.

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn holt nun 34 Künstlerinnen aus 11 Länden aus dem Schatten ihrer männlichen Weggefährten. „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ läuft vom 13. Februar bis 24. Mai.

Die Kunsthalle hat dafür ihre gesamte Fläche zur Verfügung gestellt. 260 Arbeiten hat Kuratorin Ingrid Pfeiffer ausgewählt - und musste sich dabei stark beschränken, so groß war die Überfülle weiblicher Schaffenskraft, auf die sie bei ihren Recherchen stieß. Die berühmte Felltasse von 1936 ist nicht dabei: Das Kunstwerk ist so bedeutend, dass das Museum of Modern Art in New York, das es gleich nach seiner Entstehung erwarb, niemals verleiht.

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