„For Forest“

Wald-Kunstprojekt in Klagenfurter Fußballstadion eröffnet

Die Installation „For Forest“ des Schweizer Künstlers Klaus Littmann in Klagenfurt. Foto: Ronald Zak/AP FOTO: Ronald Zak

Klagenfurt. Die Kunstinstallation „For Forest“ aus 299 Bäumen im Fußballstadion von Klagenfurt (Österreich) hat am Sonntagnachmittag offiziell ihre Pforten geöffnet. Mehrere tausend Besucher kamen, um sich das als Mahnmal gegen Naturzerstörung und Klimawandel gedachte Projekt anzuschauen.

Die Installation stellt einen Mischwald aus Birken, Zitterpappeln, Stieleichen, Lärchen, Waldföhren und weiteren Bäumen dar, den es so wegen der weit verbreiteten Monokulturen in der Natur nicht mehr oft gibt. In den Eröffnungsreden wurde dieses Thema ebenso angesprochen wie der Klimawandel und die Vernichtung des Regenwaldes. Österreichs Präsident Alexander Van der Bellen wies in seiner Grußbotschaft darauf hin, welch große Wirkung Kunst erzielen könne.

Das seit sechs Jahren geplante Projekt im Wörthersee-Stadion lehnt sich an die Zeichnung des österreichischen Malers Max Peintner „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ an. Sie zeigt ein Stadion voller Zuschauer, die einen Wald betrachten.

Die Kunstinstallation greift die zentrale Frage auf, ob der Wald bald nur noch als Schauobjekt wie in einem Museum zu bewundern ist. „Der Zeitpunkt ist mir ein bisschen unheimlich. Es kommt so was von punktgenau“, sagte der Schweizer Projektinitiator Klaus Littmann vor der Eröffnung angesichts des Klimawandels, der Brandrodungen etwa am Amazonas und des Waldsterbens.

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