Frankreichs Rockidol

Teilerfolg für Kinder im Streit um Erbe von Johnny Hallyday

Hallydays Besitz darf nach einer Entscheidung des Gerichts vorerst nicht angetastet werden. Foto: Jacques BrinonFOTO: Jacques Brinon

Nanterre. Im Rechtsstreit um das Erbe von Frankreichs Rockidol Johnny Hallyday haben seine beiden ältesten Kinder gegenüber der Witwe des Toten einen vorläufigen Erfolg errungen.

Der Großteil von Hallydays Besitz darf nach einer Entscheidung des Gerichts von Nanterre bei Paris vorerst nicht angetastet werden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete.

Es bestehe das Risiko, dass sonst der gesamte Besitz des Sängers an seine Witwe übergehe, argumentierte der zuständige Richter dem Bericht zufolge.

Hallyday war im Dezember 2017 im Alter von 74 Jahren an Krebs gestorben. Die beiden ältesten Kinder Hallydays fechten die Gültigkeit seines Testaments an. Das Papier schließt die beiden Nachkommen Berichten zufolge faktisch von dem Erbe des Rockstars aus. Laut dem Radiosender „France Info“ hegen sie den Verdacht, dass ihr Vater das Testament unter Druck verfasst oder dessen Folgen nicht verstanden habe.

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