„Ta Ta Ta Taaaa“

Sound der Utopie - Beethoven wird 250

Der deutsche Komponist Ludwig van Beethoven auf einer zeitgenössischen Darstellung. Foto: dpa FOTO:

Berlin. „Freude, schöner Götterfunken“ - zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven wird der Meister aus Bonn mit Pauken und Trompeten gefeiert. Ein Mensch wie Du und Ich war er allerdings nicht.

Ob als Klingelton oder zur Untermalung historischer Daten, meistens banal, selten passend: an Beethovens Musik kommt niemand vorbei. Ob „Dáda Dáda Dadadadadaaa“ (langsam geträllert) oder „Ta Ta Ta Taaaa“ (etwas schneller) - die Klavierminiatur „Für Elise“ und die ersten Takte der 5. Sinfonie sind globale Ohrwürmer.

Die Neunte erklingt, wie unlängst am Brandenburger Tor zum Vereinigungsjubiläum, zu staatstragenden Ereignissen. Aus 16 Takten der „Ode an die Freude“ entstand die Europa-Hymne.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) - zum Jahr seines 250. Geburtstags am 17. Dezember (genau genommen das Datum seiner Taufe) blickt der Meister mit strengem Blick und wallender Künstlermähne von Buch- und CD-Covern, Tassen und T-Shirts. Hunderte Veranstaltungen - vom Hauskonzert bis zu ganzen Sinfonie-Zyklen - zählt die Kampagne des Beethoven-Jahres („BTVN2020“) auf. Beethoven ist allgegenwärtig.

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