Castingshow

Rea Garvey verteidigt „The Voice of Germany“

Jury-Mitglied Rea Garvey äußert sich zu Kritik an der Show. Foto: Jörg Carstensen FOTO: Jörg Carstensen

Berlin. Rockmusiker Rea Garvey (46) empfindet die Kritik, die Musikshow „The Voice of Germany“ bringe kaum einen Star hervor, als ungerecht.

„Man darf nicht vergessen, dass nur weniger als ein Prozent aller Musiker Erfolg haben. Und dann zu erwarten, dass jedes Jahr ein Kandidat von "The Voice" oder einer anderen Show dazukommt, ist ein bisschen unfair“, sagte Garvey der Deutschen Presse-Agentur. „Ich glaube, unser Durchschnitt ist ziemlich stark.“

In der Castingshow, die an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) auf ProSieben in die neunte Staffel geht, wurden Popmusiker wie Max Giesinger oder Michael Schulte entdeckt. Viele ehemaligen Gewinner machten allerdings später kaum auf sich aufmerksam.

Mittlerweile verzichten die Macher sogar auf eine eigene Single für den Sieger. „Man muss sich das Musikgeschäft heute anschauen. Da läuft fast alles über Streams und virale Veröffentlichungen“, erklärte Garvey.

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