Museen als Brückenbauer

Museumschef hofft auf Entspannung mit Iran

Eckart Köhne ist Direktor des Badischen Landesmuseums, das im Oktober eine große Schau über die persischen Großkönige plant. Foto: Uli Deck/dpa FOTO: Uli Deck

Karlsruhe. Der Louvre hat es vorgemacht: Kulturaustausch mit dem Iran. Das Badische Landesmuseum plant im Herbst eine solche Kooperation. Wenn der Iran-Konflikt nicht noch eskaliert.

Der Deutsche Museumsbund hofft im Konflikt zwischen dem Iran und den USA auf eine Deeskalation und wirbt für eine weitere Zusammenarbeit mit den Kulturinstitutionen im Land.

„Wir sehen Museen als Botschafter ihrer Länder, die im Austausch miteinander kulturelle Werte als Grundlage jeder Zivilisation und friedlichen menschlichen Miteinanders über alle Grenzen hinweg vermitteln“, betonte der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Eckart Köhne, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe.

Als Direktor des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe hat Köhne doppelten Grund, an die Vernunft zu appellieren: Sein Museum plant im Oktober eine große Schau über die persischen Großkönige. „Es ist nicht einfach nur eine Ausstellung. Es ist der erste direkte Austausch eines deutschen Museums mit einem iranischen.“

top