Unterstützung gefordert

Museen wollen Klimaschutz-Vorreiter werden

Klimaschutz wird ein wichtiges Thema bei der nächsten documenta - Blick auf das beleuchtete documenta-Kunstwerk „The Parthenon of Books“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujin in Kassel (2017). Foto: Uwe Zucchi/dpa FOTO: Uwe Zucchi

Berlin. Klimaschutz kommt aus Sicht von Kritikern nicht recht voran in Deutschland. Oft fehlen demnach an entscheidenden Stellen die Initiativen. Nun kommt ein Vorstoß aus einem Bereich, der sonst als wenig umweltgetrieben gilt.

Die Spitzen wichtiger Museen in Deutschland wollen mehr Klimaschutz in ihren Häusern. Das geht aus einem offenen Brief an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Darin fordern die Leitungen von rund zwei Dutzend führenden Museen, Kultureinrichtungen und Instituten „eine zentrale Taskforce, die sich einzig den klimapolitischen Herausforderungen in Museen und anderen öffentlichen Ausstellungshäusern widmet“. Zu den Erstunterzeichnern zählen Museumschefs aus Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin.

„Klimaschutz wird ein wichtiges Thema für die documenta 15 in Kassel im Jahr 2022 sein“, sagte Sabine Schormann, Generaldirektorin der weltweit führenden Präsentation zeitgenössischer Kunst, der dpa zur Begründung der Initiative. Initiiert wurde der Vorstoß vom Berliner Kulturmagazin „Monopol“.

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