Knapp 200 Galerien

Kunstmesse FIAC: Brexit lenkt das Interesse auf Paris

Wilhelm Sasnal, Angela Merkel, blau, 2017. Foto: Francois Mori/AP/dpa FOTO: Francois Mori

Paris. Georg Baselitz, Damien Hirst, David Hockney, Pierre Alechinsky, Yayoi Kusama, Marlene Dumas und Wolfgang Tillmans: Künstler, die auf der Pariser Branchenmesse FIAC (Foire international d’art contemporain) präsentiert werden.

Einige werden von David Zwirner schon seit Jahren vertreten. Der deutsch-amerikanische Kunsthändler zählt mit Galerien in New York, Hongkong und London zu den Großen seiner Zunft. Zeitgleich zur Eröffnung der 46. Messe feierte der 54-Jährige nun den Start seiner Niederlassung in Paris. Der Brexit sei eine Realität, so die Begründung Zwirners.

Auf der VIP-Eröffnung herrschte an seinem Stand am Mittwochabend Hochstimmung und emsiger Publikumsverkehr, vor allem vor den Arbeiten von Wolfgang Tillmans. Der 51-jährige Deutsche gehört zu den bedeutendsten Fotografen seiner Generation. Erst 2017 widmete ihm die bekannte Fondation Beyeler in der Schweiz eine umfangreiche Werkschau.

Mehrere Tausend Kunstliebhaber drängten sich bei der VIP-Eröffnung durch die Gänge und Nischen der knapp 200 Galerien aus 29 Ländern, deren Künstler bis zum Sonntag (20. Oktober) mit ihren Werken zu sehen sind. Die Messe findet im Grand Palais, unweit der Champs-Elysées, und im gegenüberliegenden Petit Palais statt, wo vor allem raumfüllende Arbeiten zu sehen sind, etwa von Erik Dietman und von Pierre Alechinsky.

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