Botschafterin

Kronprinzessin Mette-Marit im Literaturzug zur Buchmesse

Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit im Berliner Hauptbahnhof. Foto: Jens Kalaene/dpa FOTO: Jens Kalaene

Berlin. Also, das mit den E-Books hat Mette-Marit mal ausprobiert. Ihr Mann sei darüber glücklich gewesen, weil sie dann nicht mit so vielen Büchern unterwegs gewesen sei. „Aber nein, ich muss richtige Bücher lesen“, sagt die norwegische Kronprinzessin.

Die 46-Jährige sitzt in einem ICE, der heute anders heißt: Literaturzug. Mit ihm fährt sie zur Frankfurter Buchmesse. Die erste Etappe führt von Berlin über Hannover nach Köln, an diesem Dienstag geht es nach Frankfurt. Mit dabei ist ihr Mann, der norwegische Thronfolger Haakon (46). Norwegen ist in diesem Jahr Ehrengast der Buchmesse. Und Mette-Marit ist Botschafterin für norwegische Literatur im Ausland.

Während draußen Felder und Wälder vorbeiziehen, sitzt sie mit Schulkindern in einem Waggon. Schriftsteller Jostein Gaarder liest aus seinem Buch „Fragen fragen“ vor. Viele kennen sein Philosophiebuch „Sofies Welt“. „Wo kommt diese Welt her?“, fragt Gaarder auf Englisch. Mette-Marit lächelt den Kindern zu, ein Junge hat seinen Kopf auf einem Kissen abgelegt.

Daheim ist Mette-Marit öfter mit einem Literaturzug unterwegs. Seit 2001 ist sie mit Haakon verheiratet. Während Mette-Marit anfangs als Bürgerliche mit einem Sohn aus einer früheren Beziehung noch für Gesprächsstoff sorgte, machen die skandinavischen Royals seitdem kaum Schlagzeilen. Mette-Marit geht gerne wandern und wirbt fürs Lesen.

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