Sommerpause steht an

Ist der „Tatort“ 2019 wieder besser?

Anne Werner (Katharina-Marie Schubert) steht unter Verdacht, Pflegebedürftige auf dem Gewissen zu haben. Foto: Maor Waisburd FOTO: Maor Waisburd

Berlin. Was ist bloß beim „Tatort“ los? Kaum ein Fernsehformat wird so viel diskutiert wie der ARD-Sonntagskrimi. Leidenschaftlich tauschen sich Millionen über die Fälle aus.

Nachdem es in jüngerer Zeit oft Krimijammer gab, schien die erste Jahreshälfte 2019 - bis zur Sommerpause, die am Sonntag (16. Juni) nach dem Schweizer Krimi „Ausgezählt“ beginnt - ein Comeback guter Filme zu bieten. Oder täuscht dieser Eindruck?

Zwischen Neujahr und Mitte Juni standen jedenfalls 22 neue Filme im Programm des Ersten. Seit dem Start der Reihe 1970 waren es die Folgen 1078 bis 1099. Drei Fälle stießen auf besonders viel Resonanz.

Der Dresdner Serienmörder-Thriller „Das Nest“ (28. April) setzte sich beispielsweise beim viel gelesenen „Tatort-Blog“ an die Spitze der Rangliste aller Fälle überhaupt. In dem von Regisseur Alex Eslam (Drehbuch: Erol Yesilkaya) inszenierten siebten Dresden-„Tatort“ mit Karin Hanczewski, die jetzt Cornelia Gröschel statt Alwara Höfels an ihrer Seite hat, mimte Benjamin Sadler in sächsischer Vorstadtatmosphäre einen bedrohlichen Killer-Arzt.

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