Autobiografie

Helge Achenbach denkt an Kunstmarkt-Comeback

Kunstberater Helge Achenbach wagt den Neuanfang. Foto: Oliver Berg/dpa FOTO: Oliver Berg

Düsseldorf. „Helge is back“ - Das ist Helge Achenbachs erster Satz im Gespräch. Stolz schwingt da mit und vielleicht etwas Trotz. Deutschlands einst bekanntester Kunstberater war von allen abgeschrieben worden.

Vier Jahre saß Achenbach im Gefängnis.

Den Aldi-Erben Berthold Albrecht hatte Achenbach mit fingierten Rechnungen um rund 20 Millionen Euro betrogen. Heute kauft Achenbach selber bei Aldi ein. Bei 2000 Euro im Monat und Ratenzahlungen an Sparkasse und Finanzamt sind Edel-Restaurants nicht mehr möglich.

Achenbach hat seinen Aufstieg in die Welt der Milliardäre, seinen Absturz in den Knast und seine Rückkehr ins Leben in einer Autobiografie verarbeitet. „Selbstzerstörung“ ist sie betitelt (Erscheinungstag 16. Oktober). Das klingt, als ob jemand ganz unten angekommen wäre. Das ist Achenbach aber nicht.

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