Neuanfang

Haus der Kunst: Italiener wird künstlerischer Leiter

Andrea Lissoni wechselt ans Haus der Kunst in München. Foto: Peter Kneffel/dpa FOTO: Peter Kneffel

München. Internationale Strahlkraft, gut besuchte Ausstellungen und eine feste Verankerung in München - das wünscht man sich jetzt im Haus der Kunst. Die Hoffnungen ruhen auf Andrea Lissoni von der Tate Modern in London.

Ab April 2020 soll der Kunsthistoriker und Kulturmanager für zunächst fünf Jahre das renommierte Ausstellungshaus als künstlerischer Geschäftsführer leiten.

Er bringe alles mit, was auf dem Wunschzettel stehe, sagte Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Dienstag bei der Vorstellung des 49-Jährigen in München. Lissoni sei in der Museumswelt international sehr gut vernetzt und zudem erfahren im Management von Kunstinstitutionen. Außerdem besitze er inhaltliche Expertise in der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Ruhig und bescheiden trat Lissoni vor die Presse - ein Wesenszug, der auch der Findungskommission gefiel, die mit der Suche nach der neuen Leitung betraut war. Er schlage eher leise Töne an und stelle die künstlerische Kraft seines Programms ins Zentrum, sagte die Gremiumsvorsitzende Nina Zimmer, Direktorin im Kunstmuseum Bern.

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