Auszeichnungen

Grimme-Preise verliehen: emotionale Gala in Marl

Joko Winterscheidt (l) und Klaas Heufer-Umlauf bekommen einen Grimme-Preis für ihr „Gosling-Gate“. Foto: Henning KaiserFOTO: Henning Kaiser

Marl. Joko Winterscheidt, eines der bekanntesten Fernseh-Gesichter Deutschlands, zeigt am Eingang des Marler Theaters brav seine Einladungskarte vor und wartet bis er durchgewunken wird.

So viele Einzelpreisträger wie nie zuvor in der 54-jährigen Geschichte des Grimme-Preises sind am Freitag in Marl ausgezeichnet worden. „Wenn es den Grimme-Preis nicht schon geben würde, müsste man ihn erfinden“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

In Anspielung auf US-Präsident Donald Trump fügte der Landesvater an: „In einer Zeit, in der der Fake zur Realität zu werden scheine, ist die Auszeichnung von hochwertigen Fernsehproduktionen wichtiger denn je.“

Laschet selbst erklärte, er sei ein begeisterter Fernsehzuschauer und sehe vor allem am späten Abend gerne noch ausgewählte Serien. Unter dem Gelächter des Marler Publikums erzählte er, dass er „Fernsehserien noch aufnehme“. Auf die Mediatheken der Fernsehsender greife er ab und zu zurück.

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